Erfolg beim Wettbewerb „Die unverwechselbare Stadt“
Das kleine Calau kann es mit Städten wie Leipzig oder dem polnischen Posen aufnehmen, wenn es um seine Unverwechselbarkeit geht, so das Resultat des Wettbewerbs der Stiftung „Lebendige Stadt“.
Calau: Erfolg beim Wettbewerb „Die unverwechselbare Stadt“
Das kleine Calau kann es mit Städten wie Leipzig oder dem polnischen Posen aufnehmen, wenn es um seine Unverwechselbarkeit geht, so das Resultat des Wettbewerbs der Stiftung „Lebendige Stadt“. Am 9. November 2011 konnten Bürgermeister Werner Suchner und die Bauamtsleiterin Frau Marita Görs auf der Festveranstaltung in Dortmund diese Anerkennung entgegennehmen. Europaweit hatten sich immerhin 220 Städte um den Titel beworben.
Sieger des Wettbewerbs wurden die Gemeinde Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen) und die Stadt Ingelheim am Rhein (Rheinland-Pfalz). Anerkennungen gingen nach Calau (Brandenburg), Leipzig, Leutkirch im Allgäu (Baden-Württemberg) und ins polnische Posen.
Hiddenhausen unterstützte in dem Projekt „Jung kauft alt“ den Kauf von Altbauten. Immerhin 133 Häuser konnten so vermittelt werden. Junge Familien wurden in der Stadt gehalten und die negative Wanderungsbilanz umgekehrt. Ingelheim am Rhein wurde für seine Balance zwischen Denkmalpflege und Stadtsanierung ausgezeichnet. Die einzigartige Bauform der Kaiserpfalz wurde betont und wieder sichtbar gemacht.
Calau erhielt die Anerkennung für ihren zur Marke gemachten Kalauer: Knöllchen mit Kalauern, „Ich bin ein Calauer“-Lätzchen zur Geburt und nicht zuletzt der Witze-Rundweg durch die Innenstadt. „Mit dem Konzept wird auf geschickte Weise Altes mit Neuem verbunden und der Kalauer als Markenzeichen der Stadt weiterentwickelt“, so die 17-köpfige Jury der Stiftung. „Erfreulich ist die umfassende Bürgerbeteiligung in vielen Städten. Die Mitgestaltung fördert bei den Bürgern Identifikation und Heimatgefühl und verleiht ihrer Stadt damit Attraktivität und Lebendigkeit. Trotz leerer Kassen ist es den Bewerberstädten gelungen, Identität zu stiften und sogar eine Marke zu prägen“, so Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“.
In der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige Stadt“ arbeiten seit dem Jahr 2000 Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der europäischen Städte zu fördern.